1.

Ist das Unternehmen in der Lage, die Krisen­situation zu überwin­den?

2.

Welche Maßnahmen müssen hierfür ergriffen werden?

3.

Welches konkrete Sanierungs­konzept muss in welchem Zeitraum wie umgesetzt werden – und wie sieht die entsprechende finanzwirt­schaftliche Planung aus?

Zur Beantwortung dieser Fragen bedarf es einiges an Expertise und Erfahrung, so dass die höchstrichterliche Rechtsprechung das Heranziehen von externen Spezialisten vorsieht. Vor allem auch deshalb, weil eine Unternehmens­krise zahlreiche juristische Implikationen mit sich bringt, die bedacht werden müssen. Exemplarisch seien hier nur das Insolvenz- sowie das Arbeitsrecht genannt.

Überdies sind die Anforderungen zu beachten, die der Bundesgerichtshof in seiner bisherigen Rechtssprechung formuliert hat.

Kurzum, die Prognose zur Durchführbarkeit der Sanierung muss von einem unvoreingenommenen und qualifizierten Dritten vorgenommen werden.

Worum geht es dabei vor allem?

Erstens:
Um die Feststellung der Fortführungsfähigkeit des Unternehmens mit Blick auf eine mögliche Insolvenzgefahr.

Zweitens:
Um die Sanierungsfähigkeit des Unternehmens mit Blick auf dessen Wettbewerbs­fähigkeit.

Das heißt, Achtung jetzt wird‘s technisch: „Fortführungsfähigkeit“ liegt vor, wenn das Unternehmen im Prognosezeitraum des Sanierungskonzepts durchfinanziert ist – also keine Insolvenz droht!

Mit Blick auf die Sanierungs- bzw. Wettbewerbsfähigkeit gilt: Die Wettbewerbs­fähigkeit ist gegeben, wenn sich das Unternehmen am Markt refinanzieren kann. Dazu sind sowohl eine angemessene Rendite wie ein angemessenes Eigenkapital erforderlich.

Wichtige Voraussetzung für beide „Sanierungsstufen“: Liegt eine akute Illiquidität vor, müssen innerhalb von zwei, maximal drei Wochen Gegenmaßnahmen definiert und umgesetzt werden.

Sanierungsgutachten
Kernbestandteile

  • Definition von
    AUFTRAGSGEGENSTAND
    UND -UMFANG
  • BESCHREIBUNG UND ANALYSE
    der wirtschaftlichen und rechtlichen
    AUSGANGSLAGE
  • Bestimmung von
    KRISENSTADIUM UND -URSACHEN
  • Formulierung eines
    ZUKUNFTSLEITBILDES
    des sanierten Unternehmens
  • Ausformulierung konkreter, wirksamer
    TURNAROUND-MASSNAHMEN
  • Erstellung eines
    MITTELFRISTIGEN BUSINESSPLANS
  • Gutachterliche Stellungnahme zur
    SANIERUNGSFÄHIGKEIT


Erfolgsfaktoren

  • Sehr hohe AKZEPTANZ
    DES RESTRUKTURIERUNGSBERATERS
    aufseiten der Unternehmer
    und Finanzierer
  • NACHHALTIGES, und nicht kurzfristig
    angelegtes SANIERUNGSKONZEPT
  • Ganzheitliche
    GESCHÄFTSMODELL-BEWERTUNG
  • Konsequente TURNAROUND-
    MASSNAHMEN mit einem
    realistischen Umsetzungsfahrplan
    (ROADMAP)
  • Professionelles
    STAKEHOLDER-MANAGEMENT

Zwischenfazit:

Sinn und Zweck der Begutachtung von Unternehmen in der Krise ist zunächst die Feststellung, wie es zu der Krise kam und in welchem Krisenstadium sich das Unternehmen befindet – insbesondere ist zu klären, ob eine Insolvenzgefahr besteht.

Hierzu sind die Vermögens-, die Finanz- und die Ertragslage des Unternehmens zu bestimmen und zu bewerten. Die Bewertung des eigenen Zahlenwerks muss selbstverständlich mit Blick auf das Wettbewerbsumfeld erfolgen. Unter anderem ist zu bestimmen, wo die branchenübliche Rendite liegt und wie es um die Eigenkapitalausstattung des Krisenunternehmens bestellt ist.

Die eigentliche Restrukturierungsarbeit

Liegen diese Basisinformationen vor und besteht nach ihrer Prüfung eine begründete Aussicht auf eine erfolgreiche Fortführung der geschäftlichen Tätigkeit („positive Fortführungsprognose“), so beginnt die eigentliche Restrukturierungsarbeit.

a) Ausarbeitung und Darstellung eines Leitbildes des sanierten Unternehmens inklusive des hierfür benötigten wertschaffenden Geschäftsmodells.

b) Daraus abgeleitet, terminiert und beziffert die Maßnahmen zur Abwendung einer Insolvenzgefahr (soweit notwendig) bzw. zur Herstellung des im Leitbild festgelegten Soll-Status.

c) Insbesondere wichtig für die Finanzierer ist eine integrierte Liquiditäts-, Ertrags- und Vermögensplanung.

Neben diesen operativ-finanzwirtschaftlich wichtigen Kerndaten sollte das Sanierungsgutachten bzw. das Restrukturierungskonzept auch konkrete Antworten etwa auf Fragen wie der nach dem Einfluss der Digitalisierung auf das Geschäftsmodell enthalten.

Fazit:

Die Qualität des Sanierungsgutachtens nach IDW S6 ist entscheidend für eine weitere externe Finanzierung und damit für die Zukunftssicherung des Unternehmens in Umbruch- und Krisenphasen.

Damit wird allerdings auch die Qualität des Sanierungsberaters erfolgskritisch.

Die Struktur Management Partner GmbH ist seit knapp vierzig Jahren auf das Turnaround- und Wachstumsmanagement von Unternehmen in herausfordernden Situationen spezialisiert und genießt höchstes Ansehen im Kreise von Unternehmenslenkern, Finanzierern und Fachjuristen.

Als Unternehmen mit der größten Erfahrung im Markt, insbesondere im deutschen Mittelstand, garantieren wir nicht nur ein pragmatisch umsetzbares Sanierungs- und Restrukturierungskonzept; wir begleiten auch sämtliche Umsetzungs- und Turnaround-Maßnahmen und stellen von Anfang an deren Transparenz, Wirksamkeit und Nachhaltigkeit sicher.
Nehmen Sie uns beim Wort!

  • 1.
    Platz (IfUS-Studie): Krisenunternehmen bis 250 Mio. EUR Umsatz
  • 40
    erfolgreiche Restrukturierungen seit 2017
  • >95%
    Weiter­empfehlungs­rate
  • >90%
    Erfolgsquote

Ihr Ansprechpartner für Sanierungsgutachten:

Dietmar Buchfink
Managing Partner
Techn. Dipl.-Kaufmann
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